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Jahreshauptversammlung 2015

Blick in den Saal des Roten Ochsen

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Rote Ochsen zur Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins 2015. Neben dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters standen eine Satzungsänderung und Wahlen auf dem Programm.

Der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Fuchs blickte zurück in das abgelaufene Jahr und die Vielzahl traditioneller und neuer Veranstaltungen, die der Stadtteilverein durchführte. Fuchs beschrieb auch die stadtteilpolitischen Aktivitäten des Vereins in Bezug auf das Hospital und die Sanierung im alten Rohrbacher Kern. Er forderte vehement die Bürgerbeteiligung ernst zu nehmen, nicht als „Verfahren”, sondern als Haltung, die alle städtischen Ämter einnehmen sollten. Fuchs warf der Stadtverwaltung z. B. vor, bei „kleineren” Projekten, wie z. B. der gerade eingeweihten nextbike-Station am Rohrbach Markt den Beteiligungswillen und das Vor-Ort-Wissen der Rohrbacher zu missachten.

Blick in den Saal des Roten OchsenSchwerpunkt des Rechenschaftsberichts waren die Vorbereitungen der 1250 Jahrfeiern 2016. Eine Arbeitsgruppe des Stadtteilvereinshatte bereits 2013 ein Rahmenkonzept erarbeitet, das in der Sitzung des erweiterten Beirat im Frühjahr 2014 vorgestellt worden war. Diese Sitzung wählte auch einen Koordinationsausschuss für die Vorbereitungen. Der Koordinationsausschuss traf sich inzwischen 7 x und erarbeitete ein ausgefeiltes Gesamtkonzept, das in der Sitzung des erweiterten Beirat am 16. April 2015 eingehend behandelt werden soll. Das Gesamtkonzept finden Sie nach der Sitzung des erweiterten Beirats auf unserer Website

Der Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters war gewohnt amüsant. Auch der runing-gag mit den Kosten für Toilettenpapier durfte natürlich nicht fehlen. Doch auch die präsentierten Zahlen waren positiv. Um 1.000 Euro stiegen die Rücklagen des Vereins im abgelaufenen Jahr – ein notwendiges Polster angesichts der sehr hohen Ausgaben, die 2016 anstehen. Michael Gail befasste sich zudem eingehend mit den Ein- und Ausgaben, die durch die Miete des Alten Rohrbacher Rathauses entstehen. Im Moment ist das für den Verein zum Glück noch kein Verlustgeschäft.

Andreas Ullmer, einer der beiden Kassensprüfer, bescheinigte dem Schatzmeister eine sehr ordentliche Führung der Kasse des Stadtteilvereins und beantragte die ENtlastung des Vorstands, was die Versammlung einstimmig beschloss.

Blick in den Saal des Roten OchsenDer Vorstand hatte eine Satzungsänderung beantragt. Zum einen sollte für das Museum künftig nicht mehr der 3. Vorsitzende zuständig sein, sondern ein beliebiges Mitglied des Vorstands oder Beirats. Zum anderen sollte die maximale Anzahl der Beiratsmitglieder auf 10 erhöht werden. Die Versammlung stimmte beiden Anträgen nach kurzer Debatte einstimmig zu.

Neu zu wählen waren dieses Jahr der 3. Vorsitzende, der Kassenwart und der Beirat des Stadtteilvereins. Hans Clauer und Michael Gail wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch der Beirat wurde einstimmig bestätigt. Für die nicht mehr angetretene Beirätin Barbara Hoffmann wurde Andrea Herbold neu in das Gremium gewählt. Herzlich willkommen!